Hier ist eine Sammlung mit “Gemeinschaftswerken”, d. h. Kunstwerken die durch gemeinschaftliche Zusammenarbeit entstanden sind.


Tipp: Mit der rechten Maustaste auf das Bild und dann “Grafik anzeigen” bringt das Bild in Großformat.






Titel: Zufluchtnahme
Material und Größe: Foto vom Handy, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact.
Zeit: Haiku: 13.8.08. Bild: 16.-17.8.08.
Bemerkungen: anlässlich der Zeremonie zur Zuflucht und der Übertragung der 5 Achtsamkeitsübungen am 20.9. in Gmund hat Ursula zwei Serien von Haikus verfasst. Das erste ist hier zur “Zufluchtnahme”. Dabei ist schon der Titel ein Haiku für sich, und je “Juwel” ein Haiku. Buddha, Dharma und Sangha werden ja auch die 3 Juwele genannt.

Das Bild der "Zuflucht" stammt von meinem Weihnachts-Aufenthalt in Hohenau. Zu Heiligabend hatte einer der italienischen Gäste den Wunsch geäußert ein Freudenfeuer zu entzünden. Das wurde dann prompt umgesetzt und ein Arbeitsteam bereitete den Abend vor. Sie stapelten jede Menge Holz auf, und markierten sogar den Weg zur Feuerstelle mit Kerzen (denn in Hohenau ist es in der Nacht wirklich dunkel! Anders als in München.)

Das Feuer zu entzünden war dann eine richtige Gemeinschaftsarbeit, weil es innerlich feucht und gefroren war (es hatte ca. -7 Grad am Tag!). Doch wir schafften es, und als es brannte standen alle (ca. 50 Menschen) im Kreis herum und sangen wunderschöne Lieder. Ein unvergesslicher Heilig-Abend.



Titel: Die fünf Achtsamkeitsübungen
Material und Größe: Aquarell auf A5-Block, nur Indigo, mit Abdruck der rechten Hand. Haiku von Ursula montiert mit PhotoImpact.
Zeit: Haiku: 13.8.08. Bild: 16.-31.8.08.
Bemerkungen:

Anlässlich der Zeremonie zur Zuflucht und der Übertragung der 5 Achtsamkeitsübungen am 20.9. in Gmund hat Ursula zwei Serien von Haikus verfasst. Den Text zu diesem hier haben wir gemeinschaftlich noch leicht überarbeitet und dabei meine Erfahrungen aus dem Retreat in Hohenau einfließen lassen – also ein echtes “Gemeinschaftswerk”.

Das Bild zu den 5 Achtsamkeitsübungen symbolisiert mit dem Abdruck der "rechten Hand" das "rechte Handeln", das ja 4 der Achtsamkeitsübungen konkretisieren. Der “Nordstern” symbolisiert das Wesen der Übungen, dass sie keine starren Regeln gibt, die man einhalten kann, oder nicht, sondern dass sie Orientierung geben für das tägliche Handeln. Wie den Nordstern kann man sie jedoch nie 100%ig erreichen.

Auch hier habe ich wegen der Lesbarkeit Arial gewählt (kursiv), und sogar noch in einen Bereich mit neutralem Hintergrund ausgelagert.

In dieser Haiku-Serie ist das Wesentliche der 5 Achtsamkeitsübungen in kurzer Form zusammengefasst, sodass sie quasi als Spickzettel und tägliche Erinnerung dienen können.



Titel: Die fünf Achtsamkeitsübungen - Leiden
Material und Größe: Aquarell auf A4-Block, Gelb und Indigo gespritzt, mit Abdruck der rechten Hand, Farben ins Negativ umgekehrt. Spruch ist die Quintessenz des Retreats zu den fünf Achtsamkeitsübungen im August 2008 in Hohenau, die Ziffern 1-5 sind die Überschriften eben dieser 5 Übungen nach Thich Nhât Hanh.
Zeit: Bild: 16.-31.8.08.
Bemerkungen:

In obigen Retreat wies insbesondere Lucia auf diese Leitlinie hin, welche die Grundlage für alle 5 Achtsamkeitsübungen ist. Für mich stellen sie die Quintessenz des ganzen Retreats dar, und Lily hat darauf hingewiesen, dass dieser Spruch sogar die Quintessenz des ganzen Buddhismus darstellt!

Der Nordstern soll wie schon in obigem Bild den Charakter der Orientierung symbolisieren. Die Hand steht ebenfalls für “rechtes Handeln”, und die unscharfe Darstellung deutet darauf hin, dass auch die 5 Achtsamkeitsübungen keine detaillierten Regeln sind, in denen jede Kleinigkeit definiert ist, sondern man muss sich seine eigenen Gedanken machen, wie man diese in seinem eigenen Leben umsetzen möchte.

Das gehauchte Wort “Achtsamkeit” auf der Handfläche symbolisiert, dass die Achtsamkeit Grundlage für alle 5 Übungen ist. Diese ist ja auch Teil des edlen 8-fachen Pfades.



Titel: Die fünf Achtsamkeitsübungen - Glück
Material und Größe: Aquarell auf A4-Block, Gelb und Indigo gespritzt, mit Abdruck der rechten Hand, Farben belassen, nur auf Anregung von Lily in der Balance etwas optimiert. Der Spruch ist die Quintessenz des Retreats zu den fünf Achtsamkeitsübungen im August 2008 in Hohenau, die Ziffern 1-5 sind die Überschriften eben dieser 5 Übungen nach Thich Nhât Hanh.
Zeit: Bild: 16.-31.8.08.
Bemerkungen:

Lily hat ebenfalls angeregt, doch eine Variante für das “Glück” zu machen, weil in der anderen das “Leiden” so betont wird. Dies habe ich mit diesen beiden Bildern so umgesetzt, dass das eine von den Grundfarben her die Negativdarstellung des anderen ist. Für das “Glück” hab ich die freundlichere (gelbe) Variante gewählt, für das “Leid” die dunklere.

Es gehören allerdings beide zusammen, denn der Weg führt ja vom Leid (Dukkha) zum Glück (Sukkha). Wenn man beide Bilder auf ein A4-Papier nebeneinander druckt, dann kommt die komplementäre Aussage noch stärker zur Geltung.



Titel: Meditationsabend
Material und Größe:

Foto vom Handy, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact.
Zeit:

Haiku: Montag 14.07.08, 19:00 – 21:00, Meditationsabend, (Sangha München,

im BMW Nachbarschaftsforum, Riesenfeldstr. 7)
Bemerkungen:

Diese Serie von Haikus fasst den typischen Ablauf eines Abends in der Münchner Sangha zusammen. Es ist quasi die Vollendung der Haiku-Trilogie “Tag der Achtsamkeit” weiter unten auf dieser Seite.

Das Bild hab ich vor einigen Jahren mit meinem Handy am Ammersee geschossen. Durch die geringe Auflösung war es etwas pixelig, was ich jedoch mit der “Gauß'schen Unschärfe” aus PhotoImpact beheben konnte. Wegen der besseren Lesbarkeit habe ich als Font “Arial” gewählt, und auf jeglichen Schnick-Schnack verzichtet.

Man könnte diese Haiku im Eingangsbereich eines jeden Meditationsortes hängen, als Einstimmung auf den Abend.




Titel: Elster auf dem Dach  
Material und Größe: Computergrafik 1700 x 1000 Pixel, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact.
Zeit: Haiku: 25.03.08, 17h, Bild 27. / 28.3.08 in München.
Bemerkungen: Dieses Heiku hat mir Ursula geschickt, als ich in München war, und keine Malsachen dabei hatte. Das Bild war aber so deutlich in mir, dass ich es kurzerhand ganz auf dem Computer gemacht habe. Mit dem Standardprogramm Paint den blauen Hintergrund, das rote Dach mit der weißen Hauswand war gleich gemacht. Auch die Elster abstrahiert in Form von einem schwarzen und einem weißen Dreieck hatten schon deutlich in meiner Fantasie Gestalt angenommen. Mit PhotoImpact hab ich dann die Elster mehrfach kopiert (entlang der imaginären Flugbahn) und dann jeweils um 45 Grad gedreht und etwas verkleinert.

Der Font für das Heiku heißt diesmal “Kristen ITC”, das Wort Dach in gleicher Farbe wie ebendieses eingefärbt. Ebenso die Farbe des Gefieders im Text (“schwarzweißem”), sodaß sich auch hier nicht nur das Heiku im Bild wiederfindet, sondern auch das Bild im Heiku (intersein).

Bei diesem Bild hat mich Ursula auch wieder bei der Gestaltung beraten, also ein echtes “Gemeinschaftswerk”.

Die Animation im GIF-Format hat Uli, Ursulas Mann gemacht. Dies ist nun also auch wieder ein 3er-Gemeinschaftswerk!

Gewitter – Trilogie in 5 Teilen:



Titel: Gewitter 3.3  
Material und Größe: Foto mit Handy Nokia 6xxx, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact
Zeit: Haiku: 01.03.08, 17:30h (also am gleichen Tag, wohl beim Abend-Spaziergang), Bild 5.4.08 in Hohenau.
Bemerkungen: Als wir bei der Gehmeditation im internet-zentrum an einem Wald vorbeikamen, da hab ich dort einen wunderschönen entwurzelten Baum gesehen, und natürlich sofort an das Heiku gedacht. Vor der Abfahrt bin ich darum noch mal hin, und hab einige Fotos davon gemacht. Wie üblich sind die Farben der Schrift aus den Farben des Bildes genommen, hier das helle und dunkle der Wurzeln. Die Schriftart ist die gleiche, wie bei der Version 3.1, jedoch hier mit dem Rundungs-Effekt.



Titel: Gewitter 3.2  
Material und Größe: Aquarell auf A4, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact
Zeit: Haiku: 01.03.08, 17:30h (also am gleichen Tag, wohl beim Abend-Spaziergang), Bild 23.3.08 in Utting am Ammersee.
Bemerkungen: Hier ist nun auch die abstrakte Version. Spaßeshalber lass ich aber auch die obige Version drin. Hier ist nun das “Wolkenmeer” durch die blaue Wellenlinie angedeutet, wobei die Betonung nun stärker auf “-meer” als auf “Wolken-” ist. Der “entwurzelte Baum” hat jetzt noch stärker die hell-blutrote Farbe und ist aus nur zwei Pinselstrichen entstanden, ist also so stark abstrahiert, dass er nur für “Insider” als entwurzelter Baum zu erkennen ist.

Die Form hat mich an chinesische Schriftzeichen erinnert, und da ich im Moment eh das Zeichen für “Wasser” übe, hab ich das gleich noch dazugenommen. Ich war so frei und habe es groß auf einen separaten A5 Block gemalt, und mit später dazumontiert und so verkleinert, bis es passt. Es verbindet nun auch farblich das Blau des Wassers mit dem Rot des Baumes.

Diese Verbindung spiegelt sich auch im wahrsten Sinne des Wortes in der Schrift des Heikus wieder, wobei das Rot des Baumes oben, und das Blau der Wellen unten ist, also spiegelbildlich. Ich hab es auch andersherum probiert, aber so ist das Bild ausgewogener. Der Font heißt übrigens “Heavy Heap”.

Der Betrachter kann nun selber entscheiden, welche der beiden Versionen ihm besser gefällt.



Titel: Gewitter 3.1  
Material und Größe: Weiße Kreide und Aquarell auf A4, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact
Zeit: Haiku: 01.03.08, 17:30h (also am gleichen Tag, wohl beim Abend-Spaziergang), Bild 23.3.08 in Utting am Ammersee.
Bemerkungen: Für diesen Teil der Trilogie habe ich viele Versuche gemacht, und bin auch mit diesem nicht ganz zufrieden. Aber irgendwann ist Schluss! Frei nach ZEN: “Jedes Bild ist ein gutes Bild!” <G> ;-)

Den Baum habe ich mit brauner Wachskreide vorgemalt, dazu waagrechte Streifen mit weißer Wachskreide für die “starken Windstöße” (Der Orkan hatte auch hier in Utting einige Bäume entwurzelt). Das “Wokenmeer” ist wie im Teil 1 aufgebaut, doch mit dem Baum hatte ich dann so meine Schwierigkeiten. Es sollte wie Blut wirken (denn der Baum ist ja eines “gewaltsamen Todes gestorben”), und mit der Verlaufstechnik wollte ich die Wurzeln wachsen lassen. Doch hier zeigten sich die Grenzen meiner Malkunst – egal.

Auch den richtigen Schriftfont konnte ich schwer finden, das “Mael” war hier bei vielen Wörtern schwer zu lesen.

Ich experementiere noch an abstrakten Versionen dieses Themas, vielleicht kommt ja noch was nach?



Titel: Gewitter 2  
Material und Größe: Aquarell auf A5, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 01..03.08, 12.30h (Auf der Coach im Wohnzimmer nach dem Unwetter), also gleich nach dem Unwetter. Bild 21.3.08 in Utting am Ammersee.
Bemerkungen: Dieses Bild hab ich als erstes gemacht. Der “Lichtstreifen auf dem Sofa” ist nur eine orange Linie von links unten nach rechts oben. Das Sofa selbst habe ich “weg-abstrahiert”. Das Gelb und die weißen Stellen entsprechen dem “Grellen Sonnenschein” und der runde Font die “wärmende Sonne” (wer wäre da draufgekommen?). Die roten Kleckse sind nur wegen der farblichen Ausgewogenheit.

Die blaue Linie ist eine Hommage an Vincent van Gough. Ich hatte vor Jahren mal eines der “Sonnenblumen” mit Acryl nachgemalt. Das waren orange-braune Sonnenblumen auf hellgelben Grund in einer Vase. Kurz vor Ende war ich sehr enttäuscht von dem Bild, weil es sehr flach wirkte und keinerlei Leuchtkraft hatte (obwohl ich extra eine Tube Zitronengelb in St. Wolfgang gekauft hatte). Als ich jedoch – gemäß der Vorlage von Vincent – die blaue Trennlinie zwischen Tisch und Wand und auf der Vase einzeichnete, da hatte das Bild plötzlich Stabilität und das Gelb strahlte richtig hell. Ich war so frei dieses Mittel auch hier zur Betonung des “Lichtstreifens” einzusetzen.



Titel: Gewitter 1  
Material und Größe: Weiße Kreide und Aquarell auf A4, Heiku von Ursula montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 01.03.08, 11:00h (Blick aus dem Wohnzimmerfenster bei Unwetter), Bild 22.3.08 in Utting am Ammersee.
Bemerkungen: Kurz zuvor hatte ich gelesen, dass man das Papier mit Kreide bearbeiten könne und so einen interessanten Effekt erreicht. Dazu hab ich dann mit weißer Wachskreide in schrägen Linien den Hagel angedeutet. Dann das Papier angefeuchtet und die Wolken mit indigo und grauschwarz in Naß-in-Naß Technik. Mit den gelben Linien wollte ich eigentlich die farbliche Ausgewogenheit herstellen (und Sonnenstrahlen darstellen), jedoch kann man einige Stellen auch als Blitz ansehen, speziell die Stelle links oben knistert so richtig.

Als Schriftart habe ich “Mael (von Open Office)” gewählt, was mit den Spitzen die Gefahr noch betont. Das Weiß kommt wieder von den hellen Stellen im Bild, die dunkle Umrandung von den dunklen Gewitterwolken, dazu noch leichter Schatten.

Ich hab mal ausprobiert, die Schrift im gleichen Winkel wie die Hagelschauer zu kippen, doch dann kippte das ganze Bild, und die Spannung war weg. Jetzt hab ich die Schrift leicht nach rechts gekippt um die Spannung noch zu erhöhen.



Titel: Schwanen-Herz  
Material und Größe: Foto 3072x2304, 24 bit, Brennweite 11 mm, Belichtung 1/250 tel Sek. Schwäne und Text montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 09.03.08, 15.00h am Nymphenburger Park, Foto von Ulrich, Ursulas Mann am 18.2.2008, 13:44 mit Kamera Panasonic DMC-TZ3, Collage März 2008
Bemerkungen: Das Original zeigt nur den linken Schwan und einen anderen schräg dazu im Vordergrund. Weil der erste Schwan gar so schön seitlich positioniert war, dass sein schöner Schwanenhals die Form einer Herz-Hälfte bildete, hat mich das zu dieser Montage inspiriert. Zuerst den unteren Schwan mit der Klon-Funktion aus einem anderen Bereich wegretouschiert. Dann mit dem Lasso-Werkzeug den linken Schwan abgefahren und kopiert, verschoben und gespiegelt. Jetzt fehlte allerdings der Schatten, denn ich dann auch mit der Klon-Funktion angedeutet habe. Die Schrift kam dazu wie schon oben, mit der 3D-räumlich-drehen Funktion. Schriftart heißt übrigens “Cracked Johnnie”. Die kann man so schön ziehen! Die Schriftfarbe kommt mit der Pipette aus den hellsten Stellen des Schwans, die dunkle Umrandung aus dem “Gesicht”.



Titel: Silbergrauer See  
Material und Größe: Foto, Blässhühner und Text montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 05.03.08, 16:30h am Fasaneriesee, Foto von Ulrich, Ursulas Mann am 18.2.2008, 13:55 mit Kamera DMC-TZ3, Collage März 2008
Bemerkungen: Das Foto ist selbst so schön, dass es nichts mehr bedarf um den Text des Heikus zu unterstreichen. So hab ich dann auch die Schriftfarbe mit der Pipette aus dem Glitzern im See entnommen, und die Umrandung aus den Bäumen im Hintergrund. So fügt sich die Schrift harmonisch in das Bild ein. Mit dem 3D-Verformwerkzeug von PhotoImpact hab ich dann den Text quasi auf den See gelegt. Als i-Tüpfelchen hab ich mir den Gag erlaubt, aus einem anderen Foto ein Blässhuhn zu kopieren und 3 Mal rechts oben einzufügen.



Titel: Türkisblauer See  
Material und Größe: Aquarell und Filzschreiber auf A5 Block, montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 6.3.2008, 16:30 am Fasaneriesee, Bild und Collage März 2008
Vorlage: Heiku von Ursula, Bild vom Heiku inspiriert
Bemerkungen: Ich hab viel ausprobiert, wie ich den “türkisblauen See” darstellen könnte. Diese Variante hier gefiel mir am besten. Auch die Vogelspuren waren nicht so einfach. Ich hab sie schließlich mit Filzschreiber gemalt, gescannt, dann mit Farbauswahl selektiert (daher kommen die Lücken), mit 50% transparent etwas aufgehellt, und dann mit dem Verformwerkzeug so gestreckt, dass es perspektivisch aussieht. Den Text hab ich auch mit dem Verformwerkzeug so zurechtgestaucht, dass er reinpasst. Die Farbe ist mit der Pipette aus der dunkelsten Stelle des Sees genommen.



Titel: Bunte Bäume im Herbst  
Material und Größe: Aquarell auf A4 Block, montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: 2003, Bild und Collage März 2008
Vorlage: Heiku siehe unten, Bild vom Heiku inspiriert
Bemerkungen: Dieses Gedicht hat Ursula 2003 im Englischen Garten geschrieben. Ich hab davon inspiriert ein Naß-Aquarell gemalt und 3 Möven in der Art meines Vaters hinzugefügt. Der Versuch dieses Bild auch mit dem Handy einzuscannen war nicht so gut, daher habe ich es nochmal mit dem Scanner eingelesen. Den Text hab ich – wie auch in allen anderen Bildern – auf dem Computer mit „Photo Impact“ hinzugefügt.

Hier lag die Herausforderung darin eine Schriftfarbe zu finden, die sich sowohl vom sehr hellgelben, als auch vom fast schwarzen Hintergrund abhebt. PhotoImpact hat dazu die Einstellung mit „Umrandung“; nach vielen Versuchen hab ich mich für schwarze Schrift mit gelber Umrandung entschieden (und leichter Schatten). Utting, März 2008.



Titel: Berge im Nebel  
Material und Größe: Aquarell auf A5 Block, montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku, Bild und Collage März 2008
Vorlage: Heiku siehe unten, Bild vom Heiku inspiriert 
Bemerkungen: Dieses Heiku ist ein echtes „Gemeinschaftswerk“: Als wir am Tag der Achtsamkeit im März vom Bahnhof aus unterwegs waren und über die Mangfallbrücke gingen, sagte ich angesichts der wunderschönen Landschaft: „Berge im Nebel“. Darauf Ursula: Das ist ja die erste Zeile von einem Heiku! Und dichtete gleich die 2 anderen Zeilen dazu. Das Wasser unter der Brücke hatte eine intensive grüne Farbe.

Die 3 Zeilen folgen dem Blick von oben nach unten (Berge zu Wasser). Das Bild hab ich mit Aquarell in Naß-Technik gemalen, mit dem Handy abfotografiert und auf dem Computer noch etwas nachbearbeitet.

Die Form des Textes ist eine Fortführung der Dreiecks-Form des Berges darüber. Der rote Fleck ist Ausdruck der “künstlerischen Freiheit” und dient der farblichen Ausgewogenheit des Bildes.



Titel: Tag der Achtsamkeit  
Material und Größe: Aquarell auf A4 Block, montiert mit PhotoImpact
Zeit: Heiku: Januar 2008, Bild und Collage März 2008
Vorlage: Heiku siehe unten, Bild vom Heiku inspiriert (2. Strophe) 
Bemerkungen: Dieses Heiku mit 3 Strophen hat Ursula nach ihrem ersten „Tag der Achtsamkeit“ in Gmund geschrieben (Januar 2008). Es gibt sehr schön die Grundstimmung dieses Tages wieder und kann sehr gut als Einstimmung dienen. Ich habe dazu das schlichte lächelnde Gesicht mit Aquarell gemalt und die 3 Stophen entsprechend arrangiert.





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